Regenbogenfahne mit Aufschrift "Gegenwind"

Veranstaltungsreihe Gegenwind

Die Veranstaltungreihe Gegenwind soll Barrieren gegenüber LGBTI abbauen und somit die Akzeptanz von schwulen und lesbischen Lebensweisen erhöhen. Dem Ziel der Gleichberechtung näher zu kommen ist ebenso zu nennen wie der Abbau von Ängsten durch die herrschende Diskriminierungsstrukur. Dazu werden Veranstaltungen durchgeführt, bei denen der Blickwinkel über die persönliche Erfahrung bis hin zu vorgetragenen wissenschaftlichen Studien geht.

Beginn: November 2016
Lesben- und Schwulenverband Deutschland,
Landesverband Saar

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Mit der Verabschiedung der Ehe für alle hat sich 2017 in der Gesellschaft der Gedanke der existierenden Gleichberechtigung von Homosexuellen manifestiert. Aber aktuelle Zahlen und Studien belegen, dass rund 50 Prozent der Homosexuellen aus Angst vor Diskriminierung nicht oder nur ungern händchenhaltend spazieren gehen, also eine Gleichberechtigung noch weit entfernt ist. Auch sind immer noch homo- und transfeindliche Denkweisen in der Gesellschaft vorhanden. Mehr als jede:r Dritte findet es ekelhaft, wenn sich homosexuelle Menschen küssen.

Um die Sensibilisierung der Gesellschaft zu erreichen, führt der LSVD Saar seit 2016 die Veranstaltungsreihe Gegenwind durch, bei denen verschiedene Themen des queeren Lebens aufgegriffen werden: Vom Coming-Out am Arbeitsplatz über alternative LGBTI-Wohnprojekte bis hin zur Freizeitgestaltung queerer Jugendlicher. Dazu werden jeweils bundesweit angesehene Referent:innen eingeladen, die Besucher:innen können nach den Vorträgen in die Diskussion einsteigen. Die Diskussionsprozesse, die durch die Veranstaltungen angestoßen werden, werden in den jeweiligen Gruppierungen, Workshops und Vorträgen fortgesetzt.

Für 2021 sind folgende Veranstaltungen vorgesehen:
• Diskriminierung lesbischer Frauen im historischen Kontext
• Schwule Väter
• Doppelt diskriminiert und trotzdem gut integriert!
• Queere Jugend in der Arbeitswelt